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Baumstatische Zugprüfungen

 

Zugversuche werden seit vielen Jahren in der biomechanischen Forschung eingesetzt, um Erkenntnisse zur Belastbarkeit von Bäumen und Waldbeständen zu gewinnen. Für die eingehende Untersuchung der Verkehrssicherheit im Rahmen der Baumpflege und Baumkontrolle werden zerstörungsfreie Verfahren benötigt, um Bäume mit erhöhter Versagensgefahr identifizieren und gleichzeitig ausreichend sichere Exemplare belassen zu können.

 

Gerade Altbäume verfügen vielfach über hohe Sicherheitsreserven, obwohl sie maßgebliche Defektsymptome am Holzkörper aufweisen. Bereits Ende der 1980er Jahre wurden aus diesem Grund in einem Forschungsprojekt an der Universität Stuttgart baumstatische Zugversuche entwickelt und bis heute an weltweit über 8.000 Bäumen angewandt.